Aktuelles

Studentische Mitarbeiterin / Studentischer Mitarbeiter gesucht

Als Forschungsinstitut an der Universität Bremen beschäftigt sich das ifib mit Fragen des Informationsmanagements in Wissenschaft und Praxis. Im Mittelpunkt steht die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnik in Bildungs-einrichtungen (Educational Technologies) und in der öffentlichen Verwaltung (Electronic Government).

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt (01.09.2017 oder später) suchen wir eine studentische Mitarbeiterin oder einen studentischen Mitarbeiter für 10 h/Woche. Die Vergütung erfolgt nach dem derzeit gültigen Regelsatz für studentische Hilfskräfte.

Aufgabenprofil:

Neben allgemeinen Büro-Tätigkeiten (Internet- und Literaturrecherchen, Layout von Dokumenten etc.) übernehmen Sie u.a. folgende Aufgaben:

 Gewünschtes Profil:

Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Flexibilität setzen wir voraus. Prinzipiell ist zu einem späteren Zeitpunkt das Schreiben einer Abschlussarbeit in einem unserer Projekte denkbar.

Bei Interesse schicken Sie bitte bis zum 08.09.2017 eine E-Mail mit Ihrem Bewerbungsscheiben und Kurz-CV als PDF an Frau Mariem Ben Rehouma [benrehouma@ifib.de].

 

 

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt (01.09.2017 oder früher) mehr »

Workshop zur Anforderungserhebung mit Cultural Probes

Workshop auf der Mensch und Computer 2017, 10. September 2017, Regensburg

Cultural Probes wurden ursprünglich von Gaver, Dunne & Pacenti (1999) eingesetzt, um von prospektiven NutzerInnen Anregungen für kreative Designlösungen zu erhalten. Durch eine Reihe von Materialien und Fragen werden die Beforschten dazu angeregt, ihren eigenen Alltag über einen bestimmten Zeitraum zu beobachten, zu dokumentieren und zu kommentieren. In der nutzerorientierten Softwaregestaltung werden Cultural Probes inzwischen zunehmend für die systematische Ist-Analyse und Anforderungserhebung verwendet. Als Mittel der ethnografischen Selbstaufschreibung und Selbstauskunft und in Kombination mit Interviews oder Gruppendiskussionen erlauben sie einen detaillierten Einblick in Alltagsprozesse und –strukturen, die sonst nicht von außen beobachtet oder erfragt werden können.

Ziel / TeilnehmerInnen

Cultural Probes sind in den letzten Jahren in diversen Projekten, u.a. von den Veranstalterinnen des geplanten Workshops, erfolgreich als Erhebungsinstrument eingesetzt worden. Unser Workshop soll eine Gelegenheit bieten, sich über Erfahrungen bei ihrer Gestaltung und Nutzung auszutauschen, darüber zu diskutieren und andere anzuregen, mit Cultural Probes zu arbeiten.

Wir laden PraktikerInnen und ForscherInnen ein, in einem Kurzvortrag und durch ein Poster über ihre Erfahrungen mit Cultural Probes in der Anforderungserhebung zu berichten und mit uns u.a. die folgenden Fragen zu diskutieren:

Um diesen Fragen nachzugehen, möchten wir in unserem Workshop nicht nur Vorträge über Cultural Probes hören, sondern auch konkrete Cultural Probes vor Augen haben. Dies soll in Form einer kleinen Ausstellung geschehen, in der die mitgebrachten und kommentierten Probes zusammengeführt werden. Beiträge wurden in deutscher oder englischer Sprache eingereicht. Die Diskussion wird auf deutsch stattfinden.

Angenommene Beiträge

Eine Einleitung zum Workshop und kurze Übersicht zu den Beiträgen finden sie hier.

1.     Seeing the World through the Eyes of Informal Caregivers with Cultural Probes
Susanne Hensely-Schinkinger, Michael Habiger, Hilda Tellioglu. TU Wien.

2.      “Cultural” Probes: The best way to go for participatory design in sensitive research settings? A methodological reflexion
Marén Schorch, Claudia Müller, Johanna Meurer. Universität Siegen.

3.     Using cultural probes for co-creating a digital neighbourhood guide with and for older adults
Juliane Jarke, Ulrike Gerhard. Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib), Universität Bremen.

4.     Technology Probes als Mittel zur Unterstützung der Technik-Aneignung
Claudia Müller, Marén Schorch, David Struzek, Marleen Neumann. Universität Siegen.

5.     „Sensing Home“ – Sensor-Probes zur partizipativen Entwicklung für das Internet der Dinge
Andreas Bischof, Albrecht Kurze, Michael Storz, Sören Totzauer, Kevin Lefeuvre, Sebastian Jakob, Arne Berger. Technische Universität Chemnitz.

6.     Digitale Probes
Daniel Koch, Susanne Maaß. Universität Bremen.

Download der Beiträge hier (Zip Datei).

Anmeldung

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung über Conftool.

Ablauf

10.9.2017 Workshop findet ganztägig statt

Ausstellung der CP und der Poster, Kurzvorträge zu den Postern, Diskussion und Erarbeitung von Dos & Don’ts beim Einsatz von CP in der Anforderungserhebung.

Veranstalterinnen

Der Workshop wird organisiert von Dr. Juliane Jarke (Institut für Informationsmanagement Bremen – ifib; Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung - ZeMKI) und  Prof. Dr. Susanne Maaß (Arbeitsgruppe Soziotechnische Systemgestaltung und Gender SoteG); beide arbeiten an der Universität Bremen. Er speist sich u.a. aus Erfahrungen in einschlägigen Forschungsprojekten: Im Projekt „Partizipatives Vorgehen bei der Entwicklung von Technologien für den demografischen Wandel“ (ParTec) wurden Cultural Probes eingesetzt, um die Besonderheiten des Ruhestandsalltags zu erforschen. Im EU-Projekt MobileAge dienten Probes u.a. zur Bestimmung von Informationsbedürfnissen älterer Menschen im Kontext sozial-räumlicher Inklusion und der Entwicklung eines digitalen Nachbarschaftsführers.

Kontakt

cp-workshop-muc[at]groups.uni-bremen.de


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Bachelorarbeitsthema: Entwicklung einer App zur Dokumentation von Sachspenden

Seid ihr auf der Suche nach einem Bachelorarbeitsthema? Habt ihr Lust auf die Entwicklung einer App für einen gemeinnützigen Zweck? Dann seid ihr bei uns richtig:

Das Künstlerhaus Ausspann (www.ausspann-bremen.de) erprobt gerade ein neues Spendenkonzept: Sachspenden sollen durch den Verkauf auf Ebay, Amazon oder anderen Internetplattformen in Geldspenden verwandelt werden, die dann den Themenfeldern Kunst und Integration zu Gute kommen. Hierfür soll in Zusammenarbeit mit dem Förderverein von Ausspann eine technische Lösung zur Dokumentation der Spenden und des Verkaufsprozesses entwickelt werden. Vorstellbar ist eine App, mit der die Spenden mit wenig Aufwand fotografiert werden können, zu einem oder mehreren Fotos eine eindeutige Spendennummer zugewiesen und Kontaktdaten sowie ggf. Notizen zu den Spenden hinterlegt werden können. Es sollten Schnittstellen zu anderen Programmen und Rechnern vorgesehen sein - etwa, indem die Informationen in eine einfache Datenbank auf dem Desktop übernommen werden können, in MS Excel Listen zu den Spenden erstellt werden, Übersichten zum aktuellen Status der Spenden per E-Mail an die Spender versendet werden können oder ggf. sogar durch Anbindung an ein Content Management System die Spender jederzeit aktuell den Status der Spenden auf der Website des Künstlerhauses abrufen können.

Bei Interesse meldet euch bei Sara Hofmann (sara.hofmann[at]uni-bremen.de).

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